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Kreismedienzentrum Ulm-Ehingen

Ausgabe:1/2011 18.01.2011

 

Themenübersicht

  1. Whiteboardtag am 1. März
  2. Digitale Audiorekorder im Geräteverleih
  3. Formate im Bereich Video
  4. Medienpädagogische Beratung: Was bedeutet Großwerden im Web 2.0?
  5. Schulnetzberatung: Mobile Lösungen für den Unterricht
  6. Neue Medien im Verleih
  7. Impressum
 

 

Jetzt schon vormerken: Whiteboard-Tag im Medienzentrum am 1. März

Interaktive Whiteboards kommen immer mehr in Mode und werden von den verschiedensten Herstellern mit den unterschiedlichsten Techniken angeboten. Aber handelt es sich dabei nur um eine "Mode" oder bringen die interaktiven Whiteboards einen didaktischen Mehrwert? Und wenn ja: welches Modell ist für Ihre Zwecke am besten geeignet?
Mit unserem Whiteboard-Tag möchten wir ein wenig Licht in diesen Dschungel bringen. Wir haben die Hersteller verschiedener Boards eingeladen, so dass Sie die Möglichkeit besitzen werden, die einzelnen Techniken selbst auszuprobieren und sich ein Bild von ihren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht zu machen.

Melden Sie sich am besten gleich an: kreismedienzentrum-ulm@alb-donau-kreis.de

 

 

 

Digitale Audiorecorder im Geräteverleih

Seit Jahren bewähren sich digitale Audiorecorder im schulischen Bereich. Ihre Vorteile sind unter anderem:

  • eine deutlich bessere Tonqualität gegenüber analogen Geräten wie Kassettenrecordern (größerer Dynamikumfang, geringeres Grundrauschen, bessere Höhenwiedergabe, keine Tonhöhen­schwankungen)
  • Handlichkeit (die Recorder sind kaum größer als ein älteres Handy)
  • günstiger Preis (ordentliche Geräte gibt es bereits deutlich unter 100 Euro)
  • raschere Zugriffsmöglichkeiten, weil auch lange Aufnahmen in wenigen Sekunden auf den PC kopiert werden können (keine eins-zu-eins-Überspielung wie beim Kassettenrecorder)
  • einfache Nachbearbeitung am PC, z. B. mit dem Freeware-Programm Audacity
  • hochwertige Audio-CD als Endprodukt (kann mit relativ ge­ringem Zeitaufwand vervielfältigt werden)

Sie können bei uns verschiedene Modelle von Digitalrecordern entleihen, bis zu vier Geräte des gleichen Typs. Unser aktuellstes Modell ist der Swissonic MDR-4 (siehe Abbildung). Er ist so groß wie ein Handy und eignet sich sowohl für Interviews als auch für Mitschnitte von Chor- und Orchesteraufführungen. Vier eingebaute Mikrofone sorgen für eine beachtliche Tonqualität. Wenn der Recorder entsprechend eingestellt ist, können schon Grundschulkinder nach kurzer Einweisung mit ihm selb­ständig Aufnahmen machen. Die Daten werden im MP3- oder WAVE-Format auf einer SD-Karte gespeichert. Als Stromquelle dienen entweder zwei Mignon-Zellen oder – bei stationärem Betrieb – ein Netzteil.

Neugierig? Dann leihen Sie sich den MDR-4 doch am Besten mal aus und probieren Sie aus, was in ihm steckt. Praxistipps für die ersten Versuche bekommen Sie ebenfalls von uns.

Falls Sie eine ausführlichere Einführung oder Schulung brauchen, sprechen Sie uns an. Wir führen auch Gerätekurse durch, im Kreismedienzentrum oder bei entsprechender Teilnehmerzahl auch direkt an Ihrer Schule.

Rolf Schmuck, Januar 2011

 
ZoomH4Swisssonic

 

 

Videoformate: Tragisches Ende - ein Nachruf

Erinnern Sie sich noch an diesen Dschungel von technischen Fachbegriffen, von denen keiner so recht wusste, was dahinter steckt?

Eigentlich wollten wir doch alle nur nette, gute Videofilme drehen, womöglich ohne großen Aufwand!
Leider war das nicht ganz so einfach, denn am Anfang aller Dinge musste zuerst die Systemfrage geklärt werden: Für welches Videoformat entscheide ich mich jetzt, welches System wird auch in Zukunft noch Verwendung finden?
Seriös kann und konnte Ihnen diese Frage niemand beantworten, realistisch gesehen arbeitet die Industrie heute in diesem Segment in Entwicklungszeiträumen von maximal 10 Jahren.

Hatte man sich dann für ein System entschieden, konnte man loslegen. Zuvor noch kurz ein paar Kassetten als Speichermedium kaufen, das war schon alles.
Die Jahre vergingen und plötzlich stellte man fest, dass der Nachschub an neuem Kassettenmaterial schwieriger wurde. Die Regale des Fachgeschäfts oder des Elektronikmarktes um die Ecke waren leer, die Kassette in dem gewünschten Format nicht vorhanden. Die lapidare Auskunft des Verkäufers: "Was, sie arbeiten noch mit diesem Format? Das ist ja uralt!"

Wie sieht die aktuelle Situation heute aus:

Der Nachschub von VHS-Kassetten scheint trotz langjährigen Unkenrufen immer noch halbwegs gesichert, die anderen analogen Systeme sind mit Ausnahme von Hi8 praktisch nicht mehr erhältlich.
Bei den digitalen Speichermedien sieht die Sache nicht unbedingt besser aus:

Camcorder mit dem System Digital8 sind seit über 2 Jahren vom Markt verschwunden, die passenden Kassetten sind nur noch sehr schwer zu bekommen.

Die Produktion der bezahlbaren Geräte mit dem System Mini-DV wurde ebenfalls jetzt eingestellt, zwei ca. € 1000,-- Camcorder von Sony bzw. Canon sind gelegentlich noch zu finden. Der Nachschub an Kassetten scheint momentan gesichert!
Ausnahme: Sony bietet n o c h ein sehr teures Gerät im semiprofessionellen Bereich an, für die private oder schulische Nutzung allerdings nicht zu empfehlen.

Wie geht es weiter?

Das ist eine schwierige Frage!
Die Industrie hat den Kunden das "Ende des Systemdschungels" versprochen, das ist ja schon mal eine gute Nachricht!

Leider sieht die Realität nun doch etwas nüchterner aus:

Auch diesmal hat es die Industrie nicht geschafft (oder nicht gewollt), sich auf ein einheitliches Speichermedium zu verständigen!

Zur Auswahl stehen jetzt Camcorder mit bereits eingebauter Festplatte (HDD-Camcorder), Camcorder mit Flashspeicher und manchmal auch Camcorder mit einem DVD-Laufwerk (Mini DVD). Bei den Camcordern mit Flashspeichern muss sich der Kunde allerdings zusätzlich entscheiden, welchen Flashspeicher er denn bevorzugt:

  • SD-Karte
  • SDHC-Karte
  • Memory-Stick

Sie sehen, alles wurde eigentlich nicht wirklich einfacher und übersichtlicher!

Wir werden Sie an dieser Stelle in unserer nächsten Ausgabe unseres Newsletters über Erfahrungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Das Thema: Wie kommt der Videofilm in den PC?

Jürgen Hummel, Dezember 2010

 

 

 

Was bedeutet Großwerden im Web 2.0?

Die Nutzung von SchülerVZ, YouTube, ICQ oder anderen Web2.0-Anwendungen ist für Jugendliche heute alltäglich und selbstverständlich. Wie erleben und denken Jugendliche über diese neuen Kommunikationsmöglichkeiten? Gibt es Unterschiede hinsichtlich des Umgangs nach Altergruppen, Geschlecht und sozialem Kontext? Hintergrundinformationen und eine ausführliche Zusammenfassung findet man im Schlusskapitel der Studie Heranwachsen im Social Web der Autoren Lampert, Schmidt und Schulz.

Ingo Klettke, Januar 2011

 

 

 

Mobile Lösungen für den Unterricht

Koffer Holder Koffer mit Beamer, ohne Beamer, Wagen mit Ladevorrichtung, mit Dockingsstations etc.
Die Vielfalt von Angeboten wird immer größer. Mit der Marktübersicht auf unserer Homepage möchten wir Ihnen einen kleinen Wegweiser durch den Datendschungel geben.

Dieter Greulich, Januar 2011

 

 

 

Neue Medien im Verleih

Medien gehören nach wie vor zu unserem Kerngeschäft. Kontinuierlich ergänzen wir unser Angebot, vor allem mit Titeln im DVD-Format. Zwar reichen unsere Mittel nicht, um alle gewünschten Themen abzudecken, doch wir sind bestrebt, möglichst viele Lücken zielgenau zu schließen. Gerne berücksichtigen wir beim Kauf von Medien Ihre Hinweise und Wünsche, soweit dies möglich ist. Sprechen Sie uns an, wenn etwas fehlt. Manchmal hilft bereits auf unserer gemeinsamen Homepage ein Blick in das Angebot des jeweils anderen Medienzentrums: Was Ulm nicht hat, gibt es vielleicht in Ehingen und umgekehrt. Medien zu seltener gefragten Themen kaufen wir ganz bewusst nur für Ulm oder nur für Ehingen. Sie sind jedoch für alle Nutzer in der Stadt Ulm und im Alb-Donau-Kreis zugänglich.

Von geeigneten Medientiteln beschaffen wir seit einiger Zeit mehrere Exemplare (von 3 bis 12). Diese können als "Klassensatz" entleihen werden. So können Sie Ihre Schüler in Einzel- oder Gruppenarbeit selbständig mit einer DVD arbeiten lassen, wie es der Bildungsplan vorsieht. Fragen Sie einfach nach, ob es den gewünschten Titel mehrfach gibt.

Zur selbständigen Arbeit mit Medien gehört auch die Vorbereitung von Referaten und Präsentationen. Sicher bietet das Internet eine kaum überschaubare Fülle an Material. Die Qualität der Aufbereitung ist allerdings sehr unterschiedlich und die inhaltliche Richtigkeit kaum einzuschätzen. Anders sieht es bei den Medien aus dem Medienzentrum aus: Sie sind sämtlich geprüft und erfüllen die Anforderungen für die Verwendung im Unterricht. Wir freuen uns, wenn wir unsere Medien Ihren Schülerinnen und Schülern für Referate zur Verfügung stellen können. Eine formlose Bestätigung von Ihnen genügt, und die jungen Leute können sich ihre DVDs und Videokassetten selbst bei uns aussuchen und abholen.

Hier finden Sie eine kleine Auswahl aus den Medientiteln, die in unseren Medienzentren neu in den Verleih gekommen sind (PDF-Download).

Rolf Schmuck, Januar 2011

 

 

 

Impressum

Verantwortlich für den Newsletter ist: Rolf Schmuck , Leiter Kreismedienzentrum Ulm
 
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