Logo-KMZKMZ Newsletter

Kreismedienzentrum Ulm-Ehingen

Ausgabe:3/2011 05.05.2011

 

Themenübersicht

  1. Osterdatum
  2. Dias und Negative digitalisieren und archivieren
  3. Das Ende der bisherigen Funkmikrophone
  4. Medienpädagogische Beratung: Informationen und Projekte zur Medienbildung
  5. Schulnetzberatung: Geocaching
  6. "Mädchen SUCHT Junge"- ein Lernprojekt zum Thema "geschlechtsspezifische Suchtprävention"
  7. Impressum
 

 

Osterdatum

OstereierSicher warten Sie schon seit Tagen, wenn nicht Wochen auf die neue Ausgabe unseres Newsletters. Schließlich war als nächster Erscheinungstermin April 2011 vorgesehen. Im Gegensatz zu Zeitschriften, bei denen die Ausgabe des entsprechenden Monats oft schon fast einen Monat zu früh in den Briefkasten flattert, erhalten Sie nun unseren Newsletter "April" erst im Mai.
Wer ist schuld? Natürlich nicht wir, sondern der extrem späte Ostertermin!

Dies wirft nun mehrere Fragen auf:

  1. Wie wird der Ostertermin überhaupt festgelegt?
  2. Geht es auch noch später?
  3. Welches ist der frühest mögliche Ostertermin?

Nun, Ostern fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Da der erste Vollmond im Frühling fühestens auf den 21. März fallen kann, ist der frühest mögliche Ostertermin der 22. März.
Der diesjährige Ostertermin - 24. April - ist schon ziemlich spät. Aber es geht noch "schlimmer": Ostern kann auch auf einen 25. April fallen. Das ist das nächste Mal im Jahr 2038 der Fall. Merken Sie sich das Datum vor und rechnen Sie dann wieder mit einem verspäteten Newsletter von uns. Allerdings nicht mehr vom Schreiber dieser Zeilen. Ich plane zu diesem Zeitpunkt bereits meinen wohlverdienten Ruhestand auf den Osterinseln zu genießen ;-)

Womit wir gleich bei einem Thema für den nächsten Newsletter wären. Dort wird es um die so genannten Emoticons (siehe oben) gehen.

Wenn Sie noch mehr zur Berechnung des Osterdatums wissen möchten: Wikipedia weiß natürlich wie (fast) immer noch mehr!

Dieter Greulich

 

 

 

Dias und Negative digitalisieren und archivieren

Aus der Zeit der analogen Fotografie gibt es in der Schule und daheim jede Menge Bilder. Diese lagern als Dias, Abzüge oder Negative in Magazinen, Ordnern und Schachteln und sind nur mühsam zu sichten, wenn man einmal ein bestimmtes Foto sucht.
Mit den digitalen Fotos hat man es einfacher. Meistens schaut man sie sich ohne großen Aufwand auf dem Monitor an. Unter anderem deshalb sind klassische Diavorträge mit Projektor, Leinwand und totaler Verdunklung selten geworden.

Es wäre schön, wenn man die alten Foto-Schätze auch so bequem zu Verfügung hätte wie die aktuellen Digitalfotos. Man müsste sie dazu digitalisieren. Für diesen Zweck gibt es je nach Bedarf geeignete Geräte und auch Angebote von Dienstleistern. Wir haben die gängigsten Möglichkeiten mit Ihren Vor- und Nachteilen im folgenden PDF-Download zusammengefasst.

Rolf Schmuck, Mai 2011

 

 

 

Das Ende der bisherigen Funkmikrofone (Mikroports), Headsets und drahtlosen Kopfhörer!

In Deutschland sind nicht alle Regionen gleich gut mit schnellen Internetleitungen versorgt. Solche s. g. DSL-Anschlüsse fehlen hauptsächlich in kleineren Gemeinden oder im ländlichen Raum.
Die Bundesregierung möchte, dass alle Menschen in unserem Land Zugang zu schnellen Datennetzen haben.
Das Problem soll nach dem Willen der Politiker nicht mit herkömmlichen Leitungen, sondern per Funktechnik gelöst werden (Einführung der neuen 4. Mobilfunkgeneration LTE).
Dazu gibt es von der Bundesnetzagentur eine Verwaltungsvorschrift vom 03.03.2010 für die Nutzung von UHF Frequenzen für drahtlose Produktionsmittel (z. B. drahtlose Mikrofone).

Was steckt dahinter? Ganz einfach:

Für die Lösung per Funk wurde vom Bundestag der Frequenzbereich oberhalb von 790 Mega-Hertz vorgesehen. Die Übertragung der Datenströme soll also in diesen "Problemregionen" über diese Frequenzen laufen! Leider wurde dabei aber ein kleines Problem übersehen:

Der vorgesehene Frequenzbereich wird schon lange genutzt und ist seit Jahrzehnten bereits belegt. Jetzt fragt sich der Leser natürlich, von wem werden die Frequenzen denn überhaupt genutzt?

Antwort: Von Ihnen!

Jede Schule, jeder Verein, jede Sporthalle, jede Sportveranstaltung, jedes Theater und auch jede politische Veranstaltung tummelt sich mit den Funkmikros, Headsets und den drahtlosen Kopfhörern in diesem Frequenzbereich. Auch Großevents wie Fußballspiele und Olympische Spiele, aber auch Sie zu Hause mit Ihren drahtlosen Kopfhörern sind mit im Boot.

Die Folgen: Kosten für die Umrüstung vorhandener Geräte bzw. für die Beschaffung neuer Geräte in Milliardenhöhe!

Die Lösung:

Auf jeden Fall jetzt erst mal keine neuen Geräte mit der bisherigen Funktechnik mehr beschaffen!
Die bisherigen Geräte dürfen theoretisch noch bis zum Jahr 2015 genutzt werden, bereits 2010 wurde allerdings mit der Frequenzumstellung im ländlichen Bereich begonnen! Es können also jetzt bereits Probleme auftreten.

Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit Ihrem Lieferanten oder noch besser, direkt mit dem Hersteller Ihrer Geräte in Verbindung zu setzen. Eventuell soll es Umtauschaktionen "alt gegen neu" geben (wenn technisch überhaupt möglich bzw. finanziell vertretbar)!

Für Rückfragen steht Ihnen Ihr Kreismedienzentrum gerne zur Verfügung.

Ausführliche Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auch in einem PDF-Dokument der Firma Sennheiser.

Jürgen Hummel

 

 

 

Informationen und Projekte zur Medienbildung

KindermedienlandDer qualifizierte und eigenverantwortliche Umgang mit Medien ist für Kinder und Jugendliche heute eine Schlüsselqualifikation und unabdingbare Voraussetzung für ihr späteres soziales und berufliches Leben. Deshalb hat die Landesregierung in Kooperation mit der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), dem SWR, dem Landesmedienzentrum (LMZ) und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg das "Kindermedienland Baden-Württemberg" ins Leben gerufen. Einen umfassenden Überblick über kompetente Ansprechpartner und Aktivitäten finden Sie im Internetportal www.kindermedienland-bw.de. (Quelle: Aktion Jugendschutz)

Auf dieser Seite finden Kinder, Jugendliche, Eltern, Erzieher, Lehrer und Vertreter aus der Jugendarbeit weiterführende Links zu Hintergrundinformationen und Projekten der Themenreihe Handy, Internet, Computerspiele, Fernsehen/Film und Musik/Radio.

Auswahl wichtiger Internetportale:

Ingo Klettke

 

 

 

Geocaching

GarminDas Schuljahresende naht und damit auch die Zeit der Ausflüge und Exkursionen.
Mit einer Wanderung oder einer Fahrradtour sind die Jugendlichen heute kaum noch zu begeistern. Es muss schon ein Event sein, z. B. der Besuch eines Hochseilgartens (kleiner Tipp: schauen Sie doch mal in Biberach oder Laichingen vorbei).

Wenn Sie Höhenangst haben, können wir noch eine Alternative bieten: die digitale Schatzsuche zu neudeutsch: Geocaching
In Portalen wie Geocaching.com haben User aus aller Welt Beschreibungen von Geocaches abgelegt, die darauf warten von anderen gefunden zu werden. Unverzichtbares Hilfsmittel bei dieser Art von Schatzsuche ist ein GPS-Gerät, denn der Standort der Schätze wird mit Geokoordinaten beschrieben.

Am Kreismedienzentrum halten wir nicht nur einen Klassensatz von 10 GPS-Geräten für Sie bereit, sondern bieten am 7. Juni auch eine Fortbildung zum Thema Geocaching an. Am besten melden Sie sich gleich heute per E-Mail an.

Dieter Greulich

 

 

 

"Mädchen SUCHT Junge" - ein Lernprojekt zum Thema "geschlechtsspezifische Suchtprävention"

Für die Themenbereiche

Alkohol - Rauchen - PC@Co. - Bodycult

gibt es im Medienverleih 28 Tafeln (80 x 60 cm groß), die jeweils auf der Vorder- und Rückseite interaktiv mit Wolken, Kärtchen und Magneten bearbeitet werden können.

Zu jedem Themenbereich stehen für Mädchen und Jungen getrennt aufbereitete Thementafeln zur Verfügung. Sie enthalten Informationen, Beispiele und Fragen, die die Jugendlichen mit zum Teil vorbereiteten Aussagen beantworten sollen.

Voraussetzung ist die Aufteilung der Klasse in eine Jungen- und eine Mädchengruppe, damit auf die jeweiligen geschlechtsspezifischen Aspekte eingegangen werden kann.

Beispiele aus den Tafeln:
Alkohol Mädchen:

Lena, 17 Jahre, geht gerne auf Partys. Sie war schon mal richtig betrunken und musste sich übergeben.

Rauchen Jungen:
Tafel Rauchen

Weißt Du, dass im Jahr 2008 in der Altersgruppe von 12- bis 17jährigen weniger Jungen (14,7 %) als Mädchen (16,2 %) rauchen?

PC @Co. Mädchen:

Wie ist es eigentlich bei Jungen? Jungen sind weniger in Online-Communitys als Mädchen.

Body-Kult Jungen:

Was tust du dafür, dass du dir besser gefällst?
Sport treiben, Krafttraining, Piercing/Tattoos, Diät…

Organisatorisches
  • Jedes Thema kann unabhängig von den anderen behandelt werden.
  • Zielgruppe des Projektes sind Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren (Klasse 7 - 9)
  • Die Dauer der Durchführung beträgt etwa zwei Schulstunden zum Bearbeiten eines Themas.
  • Die Räume sollten groß genug sein, um darin auch Bewegungsspiele anzubieten; Flipchart-Ständer oder Wandtafel wird benötigt.
  • Zur Unterstützung gibt es ein Handbuch, in dem die Möglichkeiten der Bearbeitung beschrieben sind.

Elisabeth Baumeister

 

 

 

Impressum

Verantwortlich für den Newsletter ist: Rolf Schmuck , Leiter Kreismedienzentrum Ulm
 
Abmeldemöglichkeit
Um sich von diesem Newsletter abzumelden, besuchen Sie bitte unsere Homepage und tragen Sie Ihre E-Mailadresse in das Formular auf der rechten Seite ein und wählen Sie abmelden.