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Kreismedienzentrum Ulm-Ehingen

Ausgabe:4/2011 27.10.2011

 

Themenübersicht

  1. Emoticons und andere elektronische Sprachverwirrungen
  2. Gerätevorstellung: Zoom H1
  3. 3D-Drucker oder "Beam me up Scotty"
  4. Bildungsplanmatrix des Landesmedienzentrums
  5. Impressum
 

 

Emoticons und andere elektronische Sprachverwirrungen

SmiliesGing es Ihnen auch schon einmal so? Sie haben eine ironische Email mit einem leichten Grinsen auf den Lippen verfasst, auf den "Senden"-Button geklickt und dann gespannt auf die launige Antwort Ihres Kommunikationspartners gewartet? Doch statt locker-fröhlich ist die Antwort ernst und leicht pickiert. Was ist geschehen?
Ganz einfach: Ihr Lächeln wurde leider auf dem elektronischen Postweg nicht übermittelt. Der Empfänger hat die ironisch gemeinten Zeilen für bare Münze genommen!
Genau solche Missverständnisse waren die Geburtshelfer für die so genannten Emoticons.

Die Mutter aller Emoticons ist das stilisierte Smiley :-), bei dem man wie bei allen traditionellen Emoticons den Kopf nach links neigen muss, um es richtig "lesen" zu können.

Der angebliche Vater dieses Smileys in der E-Mail-Kommunikation ist ein gewisser Scott Fahlman, seinerzeit Student, heute Informatik-Professor. Er schlug 1982 vor, Scherze fortan mit :-) in Nachrichten kenntlich zu machen.
Da es offensichtlich seinerzeit überwiegend Spaßvögel am Institut hatte, schlug er aber gleich darauf vor, statt dessen besser ernst gemeinte Nachrichten mit :-( zu markieren, weil dies vermutlich "ökonomischer" sei.

Bei :-( ist also ein Bedeutungswandel festzustellen. Heute steht es für "traurig". Fahlman schlug seinerzeit "ernst gemeint" vor. Doch vermutlich war dieser Vorschlag von ihm auch nicht ganz ernst gemeint (obwohl nicht mit einem :-) versehen!).

Neben diesen beiden Klassikern gibt es heute noch eine Reihe weiterer mehr oder weniger verbreiteter Emoticons

:-) lächelndes Gesicht
:-( trauriges Gesicht
;-) Zwinkern
:-D lautes Lachen
:-o Erstaunen

Während Emoticons durchaus ihre Daseinsberechtigung in der E-Mail-Kommunikation haben, weil sie helfen können, Missverständnisse zu vermeiden, stiftet ein anderer Trend in E-Mails eher Verwirrung. Gemeint sind die um sich greifenden Abkürzungen und Akronyme.

Das deutsche "MfG" ist ja noch ein inzwischen salonfähiger Klassiker. Die meisten Akronyme stammen jedoch aus dem Englischen, so zum Beispiel

  • "LOL" = "Laughing out loud"
  • "FAQ" = "Frequently asked questions"
  • "CUL8R" = "See you later"
  • "THX" = "Thanks"

In seriöse Mails gehören aus dieser Aufzählung aber allenfalls Mfg und FAQ.

Sie möchten noch mehr über dieses Thema wissen? Ich werde mich hüten mit JFGI zu antworten, sondern wenn schon dann mit GIYF. Oder aber Sie schauen einfach in den unten angegebenen Quellen nach.

Quellen:

Dieter Greulich

 

 

 

Gerätevorstellung

Audio-Aufnahmen hochwertig und preiswert mit dem Zoom H1-Digitalrecorder

Seit Jahren werden in der Schule digitale Audiorecorder verwendet, um musikalische Aufführungen, Interviews, Hörspiele usw. in hoher Qualität aufzuzeichnen. Das Kreismedienzentrum Ulm hat seit Jahren mehrere Typen von Audiorecordern für Sie im Verleih. Seit einem halben Jahr können Sie ein weiteres Modell bei uns entleihen, das wir auch für den schuleigenen Gerätepark empfehlen können: den Zoom H1.

SteckbriefZoomH1
  • Maße: 44 x 136 x 31 mm
  • Gewicht 80 g
  • Mikrofone: 2 Kondensator-Mikros in X-Y-Anordnung für Stereo-Aufnahmen
  • Aufnahmeformat: MP3 oder Wave (24-bit/96kHz)
  • Aufzeichnung: auf micro SD Card
  • Aussteuerung: automatisch oder manuell
  • Aufnahmekontrolle: mit eingebautem Monitorlautsprecher oder Kopfhörer
  • Ausgang: 3,5 mm Stereoklinke, USB2 (mini-B)
  • Stromversorgung: 1 AA-Zelle (hält bis zu 10 Std.)
  • Preis: ca. 95 EUR

Dieser Audiorecorder ist leicht und mit 13,6 cm Länge sehr handlich. Er wirkt fast wie ein zierliches Funkmikrofon. Die eingebauten Mikrofone in X-Y-Anordnung erlauben anspruchsvolle Musikaufnahmen ebenso wie Gesprächsmitschnitte oder Interviews. Der Aufnahmepegel kann je nach Situation automatisch oder manuell ausgesteuert werden. Ein Netzteil ist nicht erforderlich, denn eine frische AA-Alkali-Mangan-Zelle erlaubt eine Aufnahmedauer von bis zu zehn Stunden.. Die Aufnahmen können entweder über ein USB-Kabel von der micro SD Card auf einen Computer überspielt werden oder man legt die SD-Karte mittels beigefügtem Adapter in einen Kartenleser ein. Die Aufnahme kann über den winzigen eingebauten Lautsprecher kontrolliert werden, der aber keine Qualitätskontrolle gestattet. Besser ist es, einen Kopfhörer zu benutzen. Attraktiv ist der Preis: ca. 95 Euro komplett mit Speicherkarte oder 99 Euro mit einem leichten Kopfhörer.

Ein paar Tipps für den praktischen Einsatz:

Stabilität, Handhabung:

Die Abdeckung für das Fach der SD-Karte geht leicht verloren. Sie sollten die Karte zur Sicherheit selbst einlegen und herausnehmen. Falls die Abdeckung fehlt, wird dadurch allerdings die Funktion des Recorders nicht beeinträchtigt. Das übrige Gehäuse macht einen ausreichend robusten Eindruck und übersteht selbst Stürze aus geringer Höhe ohne Schaden (besser ist es allerdings, das Gerät nicht fallen zu lassen). Das Display besteht aus Kunststoff und zerkratzt leicht, wie dies bei allen Geräten dieser Art der Fall ist. Also soll der Recorder schonend transportiert und nicht auf rauen Oberflächen abgelegt werden.
Die eingebauten Mikrofone nehmen auch Griffgeräusche auf, wenn der Rekorder bei der Aufnahme in der Hand gehalten wird. Also die Finger absolut ruhig halten, solange die Aufnahme läuft oder für längere Aufnahmen ein Stativ benutzen. Es eignen sich Fotostative mit 1/4-Zoll-Gewinde und bei Verwendung einer Adapterschraube auch Mikrofonstative mit 3/8-Zoll-Gewinde. Der Zoom H1 kann nach entsprechender Einweisung schon jüngeren Schülern in die Hand gegeben werden. Das Aufnahmeformat und die Pegeleinstellung sollten Sie vorher selbst festlegen.

Stärken und Schwächen:

Auf einzelne konstruktive Eigenheiten wurde bereits hingewiesen. Eine ausgesprochene Stärke des Zoom H1 ist die ausgezeichnete Tonqualität, vor allem, wenn man den günstigen Preis bedenkt. Der Zoom H1 steht darin dem gut dreimal so teuren Zoom H4 kaum nach, ist diesem gegenüber jedoch spartanisch aber ausreichend ausgestattet.
Eine Schwäche teilt er mit sämtlichen uns bekannten mobilen Audiorecordern: die Empfindlichkeit für Windgeräusche. Deshalb haben wir unsere Leihgeräte mit einem Schaumstoff-Windschutz ausgerüstet, den Sie bei Aufnahmen im Freien unbedingt benutzen sollten. Sonst werden die Aufnahmen bereits bei schwachem Wind von wummernden Störgeräuschen überlagert. Einen noch wirksameren Windschutz testen wir gerade. Fragen Sie uns bei Interesse ab Mitte November nach den Ergebnissen.

Fazit:

Der Zoom H1-Audiorecorder ist ein Gerät, das sich sehr gut für den Einsatz in der aktiven Medienarbeit eignet. Leihen Sie ihn sich im Kreismedienzentrum aus und überzeugen Sie sich selbst.

Rolf Schmuck

 

 

 

3D-Drucker oder "Beam me up Scotty"

ShuttleBeam me up Scotty

... wer kennt diesen Satz der US-amerikanischen Science-Fiction-Fernsehserie Raumschiff Enterprise aus den 1960er Jahren nicht?

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einfach mal etwas irgendwo hin zu "beamen"?
Captain Kirk konnte sich so mit diesem legendären Befehl an seinen Chefingenieur Scott einfach von bzw. zu seinem Raumschiff beamen lassen! Faszinierend!

Ganz so weit ist die Technik heute n o c h nicht, aber die nächste industrielle Revolution hat bereits begonnen! Die kleine Firma Makerbot Industries aus Brooklyn bietet heute schon einen 3D-Drucker als Bausatz für erschwingliche $ 650,-- an.
Dieses Unternehmen wurde bereits von dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes zu einem der 20 heißesten New Yorker Startups gekürt!

Neugierig? Dann klicken Sie einfach auf die Links und lesen sowohl hochinteressante als auch kritische Gedanken zu diesem Thema:

Viel Spaß bei der Lektüre

Jürgen Hummel

 

 

 

Bildungsplanmatrix des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg

Matrix - einfach und schnell

MatrixViele Lehrkräfte wünschen sich einen schnellen und einfachen Zugang zu medialen Fachinhalten. Daher wurde eine möglichst praktische und selbsterklärende Lösung angestrebt, um Themen der Medienbildung sowie passende Unterrichtsangebote zugänglich zu machen, die das Lernen mit und über Medien berücksichtigen.

Dabei wurden zunächst die Bildungspläne der allgemeinbildenden Schulen aufgearbeitet: Die Bildungsstandards für die Realschule wurden im November 2010, für die Grundschule im Februar 2011, in Form der Bildungsplanmatrix aufbereitet, bis März 2011 wurden die Standards für die Förder- und Werkrealschule umgesetzt, bis Sommer 2011 folgten die für die Gymnasien.

Bis zu Beginn des Schuljahres 2011/12 werden die Bildungsstandards in allen vier Bestandteilen der Bildungsplanmatrix abgebildet sein. Ein jährlicher Relaunch der Inhalte gewährleistet, dass den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern immer aktuelle Medien zur Verfügung stehen.

Die vier Bestandteile der Matrix sind:

  • Fächermatrix
  • Medienbildungsmatrix der gewählten Schulart
  • Mediencurriculum
  • Medienportfolio

Hier geht es zur Bildungsplanmartix des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg

Quelle und weitere Informationen

Ingo Klettke

 

 

 

Impressum

Verantwortlich für den Newsletter ist: Rolf Schmuck, Leiter Kreismedienzentrum Ulm
 
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