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Kreismedienzentrum Ulm-Ehingen

Ausgabe:1/2013 22.01.13

 

Themenübersicht

  1. iPad für die Hand des Lehrers
  2. Sind Offline-Medien out?
  3. GPS - Die Erfolgsgeschichte geht weiter
  4. Gemeinsam Schule machen mit Medien
  5. Impressum
 

 

iPad für die Hand des Lehrers

iPad

Das iPad ist Gegenstand vieler Diskussionen. Beim NWB-Infotag im vergangenen Dezember in Ehingen konnten wir z. B. lernen, dass es sich bei diesem Gerät gar nicht um einen PC handelt, sondern um ein Gerät der "Post-PC-Ära".

Das erklärt Vieles, z. B. den fehlenden USB-Anschluss. Was damit noch nicht geklärt ist, das ist der sinnvolle Einsatz des iPads im Unterricht mit Schülern. Aber ist dies wirklich der einzig sinnvolle Einsatz des iPads im schulischen Umfeld? Wir am Medienzentrum möchten uns in den kommenden Monaten mit der Frage beschäftigen, welche Vorteile der Einsatz des iPads in der Hand des Lehrers bietet.

Hier gibt es zum Beispiel mehr oder weniger spezialisierte Software wie

  • TeacherTool,
  • Evernote,
  • Lecture,

mit denen der Schulalltag organisiert werden kann oder mit dem Material für mediengestützten Unterricht erstellt werden kann.

Zu diesen und anderen Möglichkeiten möchten wir zu einem Austausch anregen. Angesprochen sind Kolleginnen und Kollegen, die

  • das iPad, ein anderes Tablet oder auch ein Smartphone bereits für ihre Arbeit im schulischen Alltag nutzen ebenso wie Kolleginnen und Kollegen, die
  • noch keine Erfahrungen mit dieser Geräteklasse haben, aber Interesse daran haben zu erfahren, wie iPad und Co die tägliche Arbeit erleichtern und bereichern können.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach, damit wir ein gemeinsames Treffen organisieren können.

Dieter Greulich, schulnetzberatung@kmz-ulm.de

 

 

Sind Offline-Medien out?

offline

Glaubt man der vorherrschenden Meinung, so findet der Medieneinsatz in der Schule praktisch vollständig mit Hilfe des Internets statt: Lehrkräfte suchen aktuelles Material für ihren Unterricht bei YouTube Schüler reichern ihre Referate und Präsentationen mit Bildern und Filmclips aus dem Internet an (wenn sie nicht gleich das ganze Referat fertig downloaden). Demnächst wird das klassische Schulbuch ersetzt, und zwar durch das eBook samt dazugehörigem Reader und einem Update-Download per Abonnement. Brauchen wir angesichts dieser Situation überhaupt noch die DVDs oder gar die VHS-Kassetten aus dem Medienzentrum, die man mühsam entleihen und selbst abholen muss?

Meine Antwort ist ein überzeugtes "Ja". Das Internet bietet eine Fülle verlockender Informationsmöglichkeiten; dennoch sprechen gewichtige Argumente dafür, weiterhin ebenso das Offline-Angebot des Medienzentrums zu nutzen.

Offline-Medien aus dem Medienzentrum sind geprüft und legal

Plattformen wie YouTube stellen eine Fülle von Videoclips zur Verfügung. Bei solchen Medien - beispielsweise auf YouTube - muss der Nutzer allerdings selbst die Qualität und die Eignung für den Unterricht prüfen. Diese Medien dürfen in der Regel nicht gespeichert werden, und sie sind nur für die private Nutzung vorgesehen. Das schließt nach dem geltenden Urheberrecht eine Verwendung im Unterricht aus. Also geschieht die schulische YouTube-Nutzung außerhalb der Legalität.

Die Offline-Medien aus dem Medienzentrum dürfen dagegen öffentlich vorgeführt werden. Sie sind überdies nach pädagogischen Gesichtspunkten geprüft und überwiegend auf die Lehrpläne abgestimmt. Mir persönlich erschließt sich nicht, warum jemand angesichts eines solchen Angebots überhaupt auf Quellen wie YouTube zurückgreift.

Das Offline-Angebot des Medienzentrums ist übersichtlich

Das Internet hält zwar eine Menge Informationen bereit, doch die Suche nach bestimmten Inhalten ist meist mühsam und zeitraubend. Findet man schließlich etwas Brauchbares, so darf es häufig nicht im Unterricht verwendet werden: die aufwändige Suche war vergeblich.

Das Offline-Angebot im Medienzentrum ist überschaubar, und gerade deshalb finden Sie schneller, was Sie wirklich brauchen. Die klare Einteilung in Schulfächer erleichtert die Suche. Außerdem steht jemand am Tresen, der Ihnen bei Bedarf geeignete Medien empfehlen kann.

Offline-Medien sind sicher verfügbar

Downloads aus dem Internet wären bequem und zeitsparend - wenn immer ein schneller und zuverlässiger Internetzugang zur Verfügung stünde. Dies ist nicht der Fall, und das Herunterladen von Filmen wird zur Geduld- und Nervenprobe. Die besten Medien aus dem Internet nützen aber nichts, wenn es mit dem Download nicht klappt. Zudem sind auch viele Download-Medien kontingentiert. Offline-Medien sind sicher verfügbar. Die Entleihung einer DVD dauert in der Regel nur Minuten. Selbst wenn der Wunschtitel gerade verliehen sein sollte, so ist in der Regel ein Alternativtitel vorhanden. Sogar Beschaffungswünsche werden wenn irgend möglich erfüllt (haben Sie das schon mal im Internet erlebt?)

Offline-Medien sind einfach vorzuführen

Für das Abspielen einer DVD oder einer Videokassette genügen Geräte, die in jeder Schule vorhanden und schnell startklar sind: ein Abspielgerät und ein Fernseher oder LCD-Projektor.

Die Filme aus dem Internet werden als Dateien auf dem Computer gespeichert. Um sie vorzuführen, brauchen Sie in der Regel wieder einen Computer. Das macht den Einsatz aufwändiger und wird oft nicht bedacht.

Offline-Medien besitzen eine bessere Qualität

Eine DVD speichert eine riesige Datenmenge. Bei einer einschichtigen DVD sind es bereits 4,7 Gigabyte (dafür hätte man früher über 3000 Disketten gebraucht). Ein DVD-Player kann den Film problemlos und in bestechender Qualität wiedergeben. Über das Internet kann man solche Datenmengen (noch) nicht schicken. Um halbwegs zumutbare Downloadzeiten zu ermöglichen, müssen Filme deshalb komprimiert werden. Mit der Datenmenge wird zwangsläufig auch die Bildqualität deutlich verringert. Oft wird nicht einmal die Qualität der alten VHS-Kassetten erreicht. Wollen Sie das Ihren Schülerinnen und Schülern zumuten? Es hilft übrigens auch nicht, aus den heruntergeladenen Videodateien wieder eine DVD zu machen. Die Qualität ist unwiederbringlich verloren.

Zusammenfassung

Bei näherem Hinsehen relativieren sich die vordergründigen Vorteile des "modernen" Online-Angebots im Internet und die angeblichen Nachteile der "altmodischen" DVDs und Videokassetten. Viele hervorragende Medientitel sind nur im Medienzentrum zu bekommen, und die Bequemlichkeit der Selbstbedienung aus dem Internet entpuppt sich in der Praxis als Illusion.

Wenn Tagesaktualität unerlässlich ist, kann das Internet eine sinnvolle Quelle für Information sein. Bei allen Themen, wo dies keine Rolle spielt, haben Offline-Medien aus dem Medienzentrum weiterhin ihre Berechtigung und ihre unbestreitbaren Vorteile.

Nutzen Sie dieses Angebot weiterhin und lassen Sie sich nicht durch technikverliebte Argumente "moderner" Pädagogen davon abbringen.

Rolf Schmuck, rolf.schmuck@alb-donau-kreis.de

 

 

 

GPS-Die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Garmin

Vor 2 Jahren haben wir im Medienzentrum unser Geräte-Portfolio aktualisiert und u. a. einen Klassensatz GPS-Navigationsgeräte von Garmin beschafft. Anfänglich war die Nachfrage noch etwas schleppend, nach ein paar Wochen entwickelten sich die Geräte jedoch zum absoluten Bestseller im Medienzentrum. Die Geräte werden inzwischen mit langen Vorlaufzeiten gebucht, oft sind sie 7 Tage die Woche rund um die Uhr im Einsatz. Teilweise haben wir lange Wartelisten!

Wir haben uns deshalb letzten Sommer entschlossen, einen zweiten Klassensatz zu beschaffen. Diesmal haben wir uns ebenfalls für Garmin entschieden, jedoch sind diese Geräte wesentlich anspruchsvoller, die Einsatzmöglichkeiten dafür aber schier unbegrenzt.

Für Geocaching sind natürlich beide Geräte einsetzbar.

Hier die Links für nähere Informationen auf der Garmin-Internetseite:

Garmin eTrex Venture HC

Garmin GPSmap 62s

Interesse geweckt?

Dann schnell anrufen und Ihren Wunschtermin reservieren!

Jürgen Hummel, juergen.hummel@alb-donau-kreis.de

 

 

 

Gemeinsam Schule machen mit Medien - Im Visier: mediengestützter Unterricht

LMZ

Eine zentrale Aufgabe des medienpädagogischen Beraters am Kreismedienzentrum ist die Beratung der Lehrkräfte bei der Einbettung von Medien in methodisch-didaktische Unterrichtskonzepte, orientiert an den Bildungsplanvorgaben. Um dieses Kernarbeitsfeld zu stärken und um den Einsatz moderner Medien im Unterricht nachhaltig zu verankern, soll zum Schuljahr 2012/13 im Rahmen eines Modellversuches ein stark in die Unterrichtspraxis hinein orientiertes Beratungsmodell ins Medienpädagogische Beratungssystem eingebracht werden. Anhand konkreter Unterrichtseinheiten soll es den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht werden, gezielt an die mediale Umsetzung von Bildungsplaninhalten herangeführt zu werden.

Kernpunkt des zu erprobenden Beratungsangebots ist folglich eine starke Praxisorientierung mit anschließender individueller Unterstützung der Lehrkräfte an ihren Schulen, die auf die Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten ist. Im Vordergrund des Modellversuchs steht die Stärkung der Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer, die von den Medienpädagogischen Berater durch Beratung, Schulung und Unterstützung bei der Umsetzung im Unterricht an der Schule aufgebaut wird. Falls es zusätzlich zu Beratungsbedarf im technischen Bereich kommt, kann der Schulnetzberater am Kreismedienzentrum ergänzend zur Verfügung stehen.

Damit die Arbeit mit Medien direkt Einzug in den Alltagsunterricht hält und zum selbstverständlichen Bestandteil des methodischen Repertoires der Lehrerinnen und Lehrer werden kann, müssen die Angebote der medienpädagogischen Beratung Teil des Kerncurriculums des Bildungsplanes sein. Das Beratungsangebot muss im Zusammenhang mit einem konkreten Unterrichtsvorhaben stehen und darf keine reine Softwareschulung sein.

Interesse an einer individuellen Betreuung und Beratung? Melden Sie sich!

Ingo Klettke, mpb@kmz-ul-ehi.de

 

 

 

Impressum

Verantwortlich für den Newsletter ist: Rolf Schmuck , Leiter Kreismedienzentrum Ulm
 
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